Gruß von der Schiffsbrücke oder Mutti Merkel != Mutter Courage

Ich war mal wieder auf der Narrenschiffsbrücke und habe dort einen Kommentar hinterlassen, den ich hier gerne wiedergeben möchte, weil er imho ausreichend Substanz für einen eigenständigen Eintrag hat. Hintergrund ist die Verwirrung, die in der (oder meiner) Blogosphäre entstanden ist, weil es Frau Dr.(?) Merkel in einer Fernsehsendung gelang, menschlich zu erscheinen.

Wie hätte Frau Dr. M. sich denn anders verhalten sollen? Ihre PR-Berater haben einen guten Job gemacht. Hätte sie panisch die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen und „Ich weiß es doch auch nicht, ohgottohgottohgott!“ gerufen – das hätte ich ihr noch eher abgenommen.

Fakt ist: Bis jetzt sind jedem Land, das abrechnungstechnisch weg vom Petrodollar hin zum Euro wollte, ‚Dollars, Demokratie und Freiheit‘ beschert worden. Und ein Bisschen Krieg. Oder auch ein Bisschen mehr Krieg bis zur totalen Vernichtung ganzer Städte.

Im Destabilisieren waren sie schon immer großartig, unsere transatlantischen Befreier.

Wie destabilisiert man Europa?

Man zündet ihm den Arsch an.

In der Praxis sieht das so aus, dass überall da gezündelt wird, wo es auch nur ein Bisschen Aussicht auf Erfolg hat. Der Erfolgsfall tritt ein, wenn infernalische Flächenbrände entstehen und dadurch Menschen vertrieben werden, die letztlich Ressourcen in den Ländern binden, in die sie vertrieben werden. Klingt zynisch? ist auch so. Und das funktioniert. Bestens. Leider.

Wer sich um Flüchtlinge kümmert, hat keine Zeit mehr, großartig gegen TTIP zu demonstrieren oder sich sonstwie Gedanken zu machen. Wenn der Plan richtig gut aufgeht, werden die Sozialsysteme dann derartig überlastet, dass die Lebensverhältnisse der unteren Schichten genau so beschissen werden wie in den Verunreinigten Staaten.

Darüber existieren Machbarkeitsstudien.

Und dass die hierzulande geltenden Bestimmungen bezüglich des Besitzes von Handfeuerwaffen ein Handelshemmnis im Sinne von TTIP darstellen, lässt mich zu der Vermutung kommen, dass hier neue Märkte geschaffen werden sollen.

Und NEIN! ICH habe keine Angst, dass ein Flüchtling mir auch nur eine Scheibe Wurst weg frisst. Brot und Senf kann er auch noch haben. Und GuteButter (ein Wort!). Und ’nen Kaffee. Es ist genug für alle da und wenn Frau Merkel (Dr.?) ihren Job machen würde, stünden ad hoc 15.000 neue Steuerfahnder in Lohn und Brot, die unserem Staat, also uns, nach Abzug aller Kosten 30.000.000.000 (dreißig Milliarden) Euro an zusätzlichen Einnahmen erwirtschaften würden. Wir können die Flüchtlinge aus der Portokasse mit durchziehen und hätten immer noch Geld genug für die Briefmarken.

Wenn IKEA bei 5 Milliarden € Umsatz nur 48.000 € Steuern hier lässt, wäre das eigentlich ein Grund für eine gepflegte Kriegserklärung an Schweden. Aber der einzelne Schwede kann da ja auch nichts dafür.

Aber das ist ja das Ziel der Destabilisation. Alles verfällt in Panik, jeder misstraut jedem, Neid tritt auf und dieser ganze Bodennebel bildet eine prima Projektionsfläche für geschürte Ängste aller Art.

Es ist Krieg.

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About W3bm45t3r

Bin noch relativ neu in der Blogosphäre und freue mich über jeden Follower, obwohl sich mir der Sinn noch nicht erschließt. Blogs, die ich gerne lese habe ich in den Favoriten des Browser-Profiles, die ich regelmäßig durchgehe. Das ist für ich übersichtlicher, weil hier bei mir jeden Tag 150 E-Mails reintrudeln. Da muss ich selektieren. Follow? Vielleicht später.
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